Zur ersten gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Abteilungen Busenbach und Reichenbach trafen sich die Feuerwehrangehörigen im neu gestalteten katholischen Pfarrheim in Busenbach. Die Abteilungskommandanten Marcel Riedel und Tobias Bauer begrüßten Bürgermeister Christian Stalf, die einzige Vertreterin des Gemeinderates Frau Schottmüller sowie Gesamtkommandant Jochen Ziegler mit seiner Führungsriege und die zahlreich erschienen Feuerwehrmitglieder der beiden Abteilungen.
In ihren Berichten blickten die beiden Abteilungskommandanten auf ein arbeitsreiches Jahr zurück. Neben zahlreichen Übungsstunden und Fortbildungen am eigenen Standort nahmen mehrere Kameradinnen und Kameraden auch an überörtlichen Lehrgängen auf Kreis- und Landesebene teil. Beispielhaft genannt wurden der Truppführerlehrgang auf Kreisebene sowie Gruppenführer- und Zugführerlehrgänge an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal.
Insgesamt wurde die Wehr im Jahr 2025 zu 144 Einsätzen alarmiert. Parallel dazu konnten zwei wichtige Fahrzeugbeschaffungen auf die Zielgerade gebracht werden: Ein Mittleres Löschfahrzeug (MLF) sowie ein Einsatzleitwagen (ELW 1) sollen im April 2026 ausgeliefert werden.
Kritisch angesprochen wurde jedoch erneut die angespannte Unterbringungssituation. Die neuen Fahrzeuge müssen zunächst provisorisch untergebracht werden, da das geplante gemeinsame Feuerwehrhaus, dessen Bezug ursprünglich für 2025 vorgesehen war, weiterhin auf sich warten lässt. Provisorische Lösungen gehören für die Feuerwehr inzwischen zum Alltag, wie etwa die Container am Feuerwehrhaus Busenbach, die derzeit als Umkleideräume dienen.
Bürgermeister Stalf betonte in seinem Grußwort den großen Zusammenhalt innerhalb der Wehr sowie die professionelle Arbeit der Einsatzkräfte, von der er sich bei verschiedenen Einsätzen persönlich überzeugen konnte. Gleichzeitig räumte er ein, dass Projekte wie das gemeinsame Feuerwehrhaus schneller vorangebracht werden müssten. Auch die wachsende Bedeutung des Katastrophen- und Bevölkerungsschutzes stelle Gemeinde und Feuerwehr vor zusätzliche Herausforderungen.
Gesamtkommandant Ziegler zeigte sich erfreut über die erste gemeinsame Versammlung beider Abteilungen und dankte der katholischen Pfarrgemeinde für die Nutzung des Pfarrheims, da der Platz in den beiden Feuerwehrhäuser schlicht nicht ausreichen würde. Er dankte allen Feuerwehrangehörigen für ihr großes Engagement sowie die vielen zusätzlich geleisteten Stunden neben Einsätzen, Übungen und Ausbildung.
Die Versammlung klang anschließend in kameradschaftlicher Runde aus.






